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Alltagsleben und Zugänglichkeit

Aktionen und Aktivitäten

Die Region fördert Maßnahmen für ein für Senioren geeignetes Lebensumfeld durch technologische Verbesserungen und das Experimentieren mit innovativen Wohnformen.

Mit der organischen Reform der Wohnraumpolitik und der Neuordnung der ATER vom Februar 2016 (LR 1/2016) wurden mehrere Änderungen am Regionalsystem und hinsichtlich spezifischer Finanzierungen vorgenommen, die den Zugang und die Bewohnbarkeit von Wohnräumen fördern sowie strukturelle, ergonomische und technologische Innovationsmaßnahmen vorantreiben.

Das vor kurzem verabschiedete Regionalgesetz 10/2018 hat zudem die Grundsätze des universellen Designs bestätigt, mit dem Ziel, die Qualität der Gebäude- und Stadtplanung zu erhöhen und die Zugänglichkeit von Freiflächen und bebauten Umgebungen zu verbessern, um gleiche Nutzungsbedingungen für alle zu gewährleisten.

 

Im Regionalgebiet sind so die genannten Sportelli Risposta Casa, d.h. Anlaufstellen zum Thema Wohnen aktiv, die die Bürger bei der Wohnungssuche begleiten und Informationen über Vergünstigungen und Zuschüsse bereitstellen. 

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Die Region unterstützt die Installation von Aufzügen in Wohnhäusern, die sich in Privatbesitz befinden oder von den ATER verwaltet werden und in denen Senioren oder Behinderte wohnhaft sind. 

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Die Region unterstützt die Umsetzung von Versuchsprojekten, die den von den interkommunalen Gebietskörperschaften geschaffenen Arbeitskreisen vorgelegt werden, die sich mit innovativem Wohnen und der gemeinsamen Verwaltung von Diensten und Gemeinschaftsbereichen befassen. 

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Über die Gemeinden unterstützt die Region die Haushalte, in denen Senioren leben, bei der Mietsenkung.  

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Die Region sieht die Gewährung von Zuschüssen für Haushalte vor, in denen Senioren leben, damit Erstwohnsitze renoviert bzw. erworben werden können.

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Die Region fördert die Durchführung von Schulungen zum Thema „Städtische Zugänglichkeitsbewertung“ in Zusammenarbeit mit dem gemeinschaftlichen Wohlfahrtsbereich (Gesundheitsamt Nr. 2 Bassa friulana-Isontina) und der Universität von Triest - Ingenieurswissen und Architektur, um zukünftige Generationen von Designern auf das Thema der Planung für alle Personengruppen (Senioren, Behinderte usw.) vorzubereiten.

Die Region fördert die Verbreitung bewährter Praktiken für den Zugang zu Städten und die Ausarbeitung von Plänen für das behindertengerechte Bauen (PEBA), auch in Zusammenarbeit mit anderen nationalen Körperschaften.

Die Region unterstützt Versuchsprojekte im Rahmen der Programme „Abitare Possibile“ und „Domiciliarità Innovativa“. Die Eingriffe beziehen sich auf innovative Wohnformen für hilfsbedürftige Senioren.

Das Experimentieren sowohl auf struktureller als auch auf verwaltungstechnischer und organisatorischer Ebene verfolgt das Ziel, die Heimzuweisung älterer Menschen zu reduzieren und zu vermeiden, indem innovative Wohnlösungen geschaffen werden, die eine echte Alternative zu den klassischen Altenheimen darstellen.

Aus diesem Grund müssen die Gebäude und Immobilien, in denen das Experiment durchgeführt werden soll, ein von der Logik des Altenheims weit entferntes Wohnumfeld bieten und die Mindestanforderungen der Richtlinien der Regionalverordnung (DGR) 2089 vom 26. Oktober 2017 erfüllen.

Der Antrag zur Teilnahme am Versuchsprojekt kann - wie in denselben Richtlinien festgelegt - von öffentlichen und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck in Angriff genommen werden, die bereit sind, Partnerschaftsvereinbarungen mit dem örtlichen Gesundheitsamt, der entsprechenden gemeindeübergreifenden Gebietskörperschaft (UTI) und sonstigen öffentlichen/privaten Einrichtungen abzuschließen.

Die Verbindung zur Familie, dem Gebiet und den Dienstleistungen bildet die Grundlage und gewährleistet, dass die Bedürfnisse des Wohlbefindens, sowohl die mit dem Lebensumfeld verbundenen, als auch die Sozialfürsorge und Pflege in maßgeschneiderten Projekten eine angemessene Definition finden.

Die Aktivitäten der Versuchsprojekte unterliegen der Überwachung vonseiten der Region und enden nach drei Jahren in Anschluss an eine angemessene Bewertung der Ergebnisse.

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Das Regionalgesetz vom 19. März 2018, Nr. 10 „Principi generali e disposizioni attuative in materia di accessibilità“ (Allgemeine Grundsätze und Durchführungsbestimmungen zum behindertengerechten Bauen) hat zum Ziel, die Qualität der Gebäude- und Stadtplanung zu verbessern, um die Zugänglichkeit der Freiflächen und der bebauten Umgebung zu verbessern und gleiche Nutzungsbedingungen für alle zu gewährleisten, unabhängig von den psychophysischen Fähigkeiten des Einzelnen. Ein langfristiges Ziel, das nicht nur eine Herausforderung für die Planung, sondern auch eine kulturelle und soziale Herausforderung darstellt.

Das Gesetz fordert die Überwindung der geltenden nationalen Gesetze für das behindertengerechte Bauen, die immer noch auf den Doppelbegriff Barriere/Behinderung fixiert sind, und fördert ein inklusives Design, das in der Lage ist, die unterschiedlichen Fähigkeiten eines jeden zu berücksichtigen und somit den Nutzungsbedürfnissen eines erweiterten Benutzerkreises gerecht zu werden. 

Mit diesem Gesetz will die Region an mehreren Fronten die gewünschte Veränderung anregen, die eine schrittweise Einhaltung der Methodik des universellen Designs unterstützt und die Voraussetzungen dafür schafft, diese Kriterien Teil des kulturellen Hintergrunds des Designers werden zu lassen. Zu diesem Zweck unterstützt das Gesetz Folgendes: die Einrichtung einer einzigen regionalen Anlaufstelle im Bereich der Zugänglichkeit, wobei eine klare Ausrichtung auf die Fachausbildung zum Tragen kommt; ein Kartierungsprojekt bezüglich der Zugänglichkeit in der gesamten Region; die Beseitigung architektonischer Barrieren durch die Kommunen, die durch die Teilnahme am Kartierungsprojekt von den für diese Maßnahmen bereitgestellten Mitteln profitieren können.

Das Gesetz überschneidet sich nicht mit der nationalen Gesetzgebung, unterstützt und integriert diese jedoch und ermutigt den Designer dazu, weiterzugehen: Das Streben nach Erfüllung der Bedürfnisse aller Benutzergruppen mag unrealistisch erscheinen, doch eine ähnliche Ausrichtung, die auch als Spannung bezeichnet werden könnte, hilft dabei, neue Lösungen zu finden, die nicht notwendigerweise kostspieliger sein müssen, und einen inklusiven Ansatz zu verfolgen, um ein höheres Qualitätsziel zu erreichen, und zwar nicht nur aus baulicher, sondern auch aus sozialer Sicht. Eine Herausforderung, die in der bereits erkennbaren Perspektive der Anhebung des Bevölkerungsdurchschnittsalters viel mit der Lebensqualität von uns allen zu tun hat.

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