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Infos aus der EU

Europäische Projekte in der Region

2019 wird die Region weiterhin neue europäische Projekte im Rahmen der Ausschreibung von europäischen Programmen für territoriale Zusammenarbeit und/oder direktes Management fördern, neue internationale Partnerschaften nutzen oder diejenigen konsolidieren, die in vorherigen europäischen Projekten etabliert wurden, und dabei regionale Akteure einbeziehen.

Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende EU-Programme: Horizon 2020, das dritte EU-Programm für öffentliche Gesundheit, das Programm Ambient Assisted Living, EaSI (Programm für Beschäftigung und soziale Innovation), Interreg Europe.

Das Projekt ASTAHG - Alpine Space Transnational Governance of Active and Healthy Ageing wurde im Zusammenhang mit der Achse 4 „Well-Governed“ des Alpenraumprogramms vorgestellt und hat die Governance des aktiven Alterns zum Thema.

Das ASTHAG-Projekt geht auf die Notwendigkeit zurück, die Überalterung der Bevölkerung als eine auf grenzübergreifender Ebene zu bewältigende Herausforderung zu betrachten, indem eine bereichsübergreifende und mehrstufige Zusammenarbeit durch die Beteiligung des öffentlichen und des privaten Sektors zur Förderung innovativer Modelle entwickelt wird.

Zu den festgelegten Zielen des ASTAHG-Projekts gehört die Unterstützung der auf aktives Altern ausgerichtete Innovation der öffentlichen Verwaltungspolitik; eine bessere Koordinierung der von verschiedenen Sektoren und auf verschiedenen Verwaltungsebenen durchgeführten Maßnahmen, um besser auf die Bedürfnisse des Gebiets einzugehen.

Projektleiter ist die Region FVG, Zentraldirektion Gesundheit, die die Projektaktivitäten für drei Jahre bis April 2021 durch die Zusammenarbeit des aus folgenden Partnernationen bestehenden Konsortiums entwickeln wird: Italien, Österreich, Frankreich, Slowenien und die Schweiz.

Weitere Informationen finden Sie unter der Projektübersicht

FINANZIERUNG: Das Projekt wird im Rahmen des Programms "INTERREG EUROPE" 2014-2020 finanziert, das die Fortsetzung von INTERREG IVC 2007-2013 darstellt. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Politik und der Programme zur Regionalentwicklung zu stärken, insbesondere der Programme, die unter das Ziel „Wachstums- und Beschäftigungsinvestitionen“ (z. B. ROP EFRE/ESF) fallen, sowie gegebenenfalls Programme, die unter das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (ETZ) fallen. Das Programm fördert die Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen und bewährten Verfahren, insbesondere zwischen Behörden in ganz Europa, um Lösungen für die Verbesserung von Politik und Strategien für die europäischen Bürger zu finden.

PROJEKTDAUER: 5 Jahre (das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt: 36 Monate für die Festlegung von Politikentscheidungen und Strategien und 24 Monate für die Anwendung von Initiativen auf regionaler Ebene)

ZIELE: Das Endziel besteht darin, einen Beitrag zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Inhalte der Regionalpolitik und damit zusammenhängender Finanzinstrumente im Bereich Innovation/Gesundheit zu leisten. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Schaffung wirksamer regionaler Ökosysteme zu fördern, um Initiativen und Dienstleistungen für aktives und gesundes Altern zu unterstützen und die Entwicklung innovativer Lösungen im Gesundheitsbereich zu fördern und deren Anwendung wirksamer zu gestalten.

AKTIVITÄTEN: Die Projektaktivitäten basieren auf einer Beurteilung des Standes der Technik der beteiligten regionalen Systeme der Smart-Health-Branche, dem Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern durch interregionale Lernveranstaltungen und der Definition von Möglichkeiten für den Wissenstransfer und das Teilen von bewährten Praktiken. Im zweiten Teil des Projekts wird jede betroffene Region die Ergebnisse anwenden, um Projekte und Initiativen auf lokaler Ebene zu unterstützen und zu entwickeln.

Das Konsortium besteht aus 9 europäischen Regionen - Noord Brabant, eine niederländische Provinz und Partner des europäischen CORAL-Netzwerks, ist der Projektkoordinator. Im Auftrag von Friaul-Julisch Venetien nimmt die zentrale Direktion für Arbeit, Bildung, Gleichstellung, Jugendpolitik, Forschung und Universität teil. 

Abgeschlossene Projekte

FINANZIERUNGSPROGRAMM: Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP), das im Programm 2007-2013 die folgenden Ziele verfolgte:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere von KMU
  • Förderung aller Formen von Innovation, einschließlich umweltfreundlicher Innovation
  • Entwicklungsbeschleunigung einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen, innovativen und integrierenden Informationsgesellschaft
  • Förderung der Energieeffizienz und neuer und erneuerbarer Energiequellen in allen Bereichen, einschließlich Verkehr.

PROJEKTDAUER: drei Jahre - von 2013 bis 2016

ZIELE: Das Hauptziel war die Entwicklung integrierter Pflegedienste für ältere, im eigenen Haushalt lebende Menschen mithilfe von technologischen und IT-Lösungen. In der Region FVG wurden Gesundheitsbezirke, Sozialdienste, Fachkräfte und andere Betreiber zusammen mit Familienmitgliedern und betreuten Familienangehörigen einbezogen.

Projektleiter war die Region FVG, vertreten durch die Integrierte Gesundheitsbehörde der Universität Triest, das ein Konsortium aus 24 europäischen Regionen leitete

AKTIVITÄTEN: Im Rahmen des Projekts wurde ein integrierter Teleüberwachungsdienst für den Haushalt entwickelt und implementiert, der sich hauptsächlich an ältere Bürger (über 65) richtet, die unter chronischen Krankheiten leiden und einen komplexem Pflegebedarf haben. Die im Rahmen des Projekts überwachte Personengruppe war an einer Innovation für den Hausdienst beteiligt, die durch die Unterstützung der technischen Ausrüstung zu Hause und den Zugang zu häuslichen Pflegediensten und anderen Partnerdienstleistungen über das speziell dafür konzipierte Portal ermöglicht wurde.

Das Portal ist mit der Genehmigung der betreuten Personen allen beteiligten Akteuren zugänglich: Vertretern der Gesundheitsberufe, Sozialarbeitern, Familienhelfern, ehrenamtlichen Vereinigungen und Sozialgenossenschaften, die für die Betreuung der am Projekt beteiligten Bürger verantwortlich sind.

Alle Akteure teilen einen gemeinsamen Datensatz und interagieren über den digitalen Unterstützungsdienst. Ein lokales Patientenanmeldesystem wurde ebenfalls erstellt. Neben der Überwachung der Vital- und Umweltparameter bieten ein Fernassistenz-Zentrum und ein Call-Center einen Service mit Fern- oder Video-Unterstützung, der Benutzern/Patienten zur Verfügung steht, die weitere Unterstützung benötigen.

Die meisten Smart-Care-Partner sind Mitglieder des europäischen CORAL-Netzwerks (www.coral-europa.eu).

Für weitere Informationen:

  • Siehe englischsprachige Smart-Broschüre und/oder kontaktieren Sie die Projektmanager unter der E-Mail-Adresse smartcare@asuit.sanita.fvg.it: Dr. Andrea Di Lenarda und/oder Dr. Gian Matteo Apuzzo.

FINANZIERUNGSPROGRAMM: INTERREG IVC, das interregionale Kooperationsprogramm zur Förderung des Austauschs von Wissen und bewährten Verfahren in zwei vorrangigen Bereichen:

  • Innovation
  • Umwelt und Vermeidung von Umweltrisiken

PROJEKTDAUER:  2 Jahre - von 2012 bis 2014

ZIELE: Durch das Projekt verpflichteten sich die Partner, regionale Strategien festzulegen, um die Akzeptanz von Lösungen für lebenserhaltende Umgebungen im großen Maßstab zu fördern.

AKTIVITÄTEN: Organisation einer Reihe von Studienbesuchen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von technologischen und IT-Instrumenten zur Unterstützung älterer Menschen. Während des Studienbesuchs in Friaul-Julisch Venetien (Pordenone) wurden den Projektpartnern Beispiele für Maßnahmen für unabhängiges Leben und die Überwachung im eigenen Haushalt präsentiert: Die Fernunterstützung, Lösungen für die technologische Anpassung von Wohnungen, um den Zugang und die Sicherheit von Personen zu gewährleisten, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, und der Vergleich zwischen Integrationsmodellen der formalen und informellen Pflege, die das Leben im eigenen Haushalt von älteren und/oder behinderten Menschen begünstigen.

Für weitere Informationen: 

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