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Info dalla UE

Partenariato europeo per l'invecchiamento sano e attivo

Dieser Abschnitt wird in Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Büro für internationale Beziehungen und strategische Infrastruktur umgesetzt. Hier werden alle Aktualisierungen bezüglich von auf europäischer Ebene geförderten Initiativen zur Förderung des aktiven Alterns veröffentlicht.

Auf europäischer Ebene wurden die Innovationspartnerschaft für gesundes und aktives Altern (englisch: EIP-AHA) ins Leben gerufen und der Index für aktives Altern (englisch: AAI) eingeführt.

Im Jahr 2016 hat die Region Friaul-Julisch Venetien Aktivitäten programmiert, um besonders innovative Praktiken und Strategien zu stärken, die von der Europäischen Kommission mit der Vergabe der Bezeichnung „Referenzseite“ anerkannt wurden. Diese Anerkennung bindet die Region in das Netzwerk von 74 europäischen Akteuren ein.

Es handelt sich um eine Plattform, die die wichtigsten öffentlichen Akteure auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene zusammenbringt, sowie Einzelpersonen, die an der Formulierung einer positiven Vision für das Altern interessiert sind sowie daran, gemeinsame Prioritäten zu setzen, Innovationshemmnisse zu beseitigen und die Einführung wichtiger innovativer Lösungen in ganz Europa im industriellen Maßstab anzukurbeln.

Allgemeines Ziel: das Leben bei guter Gesundheit bis einschließlich 2020 um zwei Jahre zu verlängern.

Spezifische Ziele:

  • Europäischen Bürgern ein gesundes, aktives und unabhängiges Leben zu ermöglichen
  • Die Nachhaltigkeit und Effizienz der Sozial- und Gesundheitssysteme zu verbessern
  • Die Wettbewerbsfähigkeit der Märkte für innovative Produkte und Dienstleistungen zu stärken, um den Herausforderungen des Alterns auf gemeinschaftlicher und internationaler Ebene zu begegnen und neue Möglichkeiten für Unternehmen zu schaffen.

Aktionsbereiche:

  • Prävention und Gesundheitsförderung
  • Hilfe und Betreuung
  • Aktives und unabhängiges Leben älterer Menschen.

Die EIP-AHA ist kein neues Programm und stellt keine neuen Mittel zur Verfügung, sondern zielt darauf ab:

  • Die Nutzung bestehender europäischer Finanzierungsprogramme wie öffentliche Gesundheit, Horizon 2020, umgebungsunterstütztes Leben, Programm für Beschäftigung und soziale Innovation sowie Interreg Europe zu optimieren
  • Eine neue Arbeitsmethode anzuwenden, an der drei verschiedene Generaldirektionen der Europäischen Kommission beteiligt sind
  • Eine Verbindung zwischen verschiedenen institutionellen Ebenen (lokal, regional, national und europäisch) herzustellen
  • Den Austausch zwischen dem öffentlichen und dem Privatsektor zu fördern
  • Den Wissensaustausch auf einer Plattform mit fast 3.000 Teilnehmern zu begünstigen, um die breite Akzeptanz innovativer Projekte zu fördern.

Für weitere Informationen:

Es handelt sich um sechs thematische Netzwerke, die europäische Akteure (Regionen, Städte, Krankenhäuser, Gesundheitsbehörden, Forschungszentren, Universitäten, Unternehmen, europäische Netzwerke) zusammenbringen, die in den folgenden Themenbereichen zusammenarbeiten:

  • (Aktionsgruppe A1) Beachtung der ärztlichen Vorschriften
  • (Aktionsgruppe A2) Sturzprävention für ältere Menschen
  • (Aktionsgruppe A3) Prävention des funktionellen Abbaus älterer Menschen
  • (Aktionsgruppe B3) Integrierte Versorgungssysteme zur Bewältigung chronischer Krankheiten
  • (Aktionsgruppe D4) Innovation zur Förderung eines für ältere Menschen geeigneten Umfelds
  • (Aktionsgruppe C2) Förderung von technologischen und IT-Lösungen für den Alltag unter Einbeziehung der Endnutzer. 

Geleistete Arbeit der Aktionsgruppen

  • Arbeiten an der Erfassung bestehender Projekte in den jeweiligen Themenbereichen, um bewährte Verfahren zu ermitteln und eine Datenbank zu erstellen, die im Englischen auch als „Repository“ bezeichnet wird
  • Ständiger Dialog mit der Europäischen Kommission und frühzeitige Information bzgl. des Inhalts europäischer Ausschreibungen
  • Ausarbeitung eines Aktionsplans, der auf der EIP-AHA-Website eingesehen werden kann.

Für weitere Informationen:

Derzeit ist die Integrierte Gesundheitsbehörde der Universität Triest Teil der B3-Gruppe, die sich auf integrierte Versorgungssysteme zur Behandlung chronischer Krankheiten konzentriert, und das Gesundheitsunternehmen Isontina-Bassa Friulana ist in den Gruppen B3 und D4 zur Innovationsförderung aktiv, deren Schwerpunkt in der Schaffung eines geeigneten Umfelds für ältere Menschen liegt.

Sollten andere Teilnehmer der Region in die Aktionsgruppen aufgenommen werden, informieren Sie bitte die Redaktion des Regionalportals mithilfe des Kontaktformulars der Website.

Im Juli 2016 hat die Europäische Kommission Friaul-Julisch Venetien die europäische Anerkennung als Referenzstandort (RS) verliehen, und zwar im Bereich des aktiven Alterns. Der Status als Referenzstandort wird nur Akteuren gewährt, die angesichts der Herausforderung des Alterns besonders innovative Praktiken und Strategien planen, umsetzen und stärken können.

Unsere Region wurde belohnt, da sie ein regionales Gesetz über das aktive Altern verabschiedet hat, das die politischen Entscheidungsträger auffordert, mit neuen Paradigmen für die sozioökonomische Entwicklung des Gebiets zusammenzuarbeiten, und zu einer bewährten, in anderen Gebieten anzuwendende Praxis werden könnte.

Aufgrund dieser Auswahl ist Friaul-Julisch Venetien Teil des so genannten Reference Site Collaborative Network (RSCN) und kann sich mit 74 Teilnehmern aus 22 EU-Mitgliedstaaten, die diese Anerkennung erhalten haben, austauschen. 

Die offizielle Preisverleihung fand im Dezember 2016 im Rahmen des Europäischen Innovationsgipfels zur Unterstützung des aktiven Alterns statt. Die Auszeichnung wurde von der Regionalministerin Loredana Panariti entgegengenommen. 

Die Kandidatur als RS wurde gemeinsam von der Direktion für Gesundheit, sozial-gesundheitliche Integration, Sozial- und Familienpolitik und der Direktion für Arbeit, Ausbildung, Bildung, Chancengleichheit, Jugendpolitik, Forschung und Universität unter Beteiligung des Rittmeyer-Instituts vorgestellt, das diese Anerkennung im Jahr 2013 erhalten hatte.

Die folgenden italienischen Regionen und Provinzen haben ebenfalls die Anerkennung als RS erhalten: Kampanien, Emilia-Romagna, Latium, Ligurien, Lombardei, Piemont, Apulien, Toskana, Autonome Provinz Trient, Region Venetien, vertreten durch die Firma Arsenal.IT.

Das erste RSCN-Meeting fand am 23. und 24. März 2017 in Rom statt und wurde in Zusammenarbeit mit ProMIS (programma Mattone Internazionale Salute) organisiert.

Für weitere Informationen:

Beim Rahmenplan (blue print) handelt es sich um ein strategisches Dokument zur Förderung der digitalen Transformation im Gesundheitsbereich. Die Europäische Kommission wird die darin enthaltenen Grundsätze in konkrete Maßnahmen verwandeln. Das Hauptziel dieser Strategie besteht in der Entwicklung einer gemeinsamen Vision darüber, wie der digitale Binnenmarkt zur besseren Gesundheitsversorgung, nachhaltigen Gesundheitssystemen und wirtschaftlichen Wachstumschancen in der Seniorenwirtschaft beitragen kann.

Für weitere Informationen:

Friaul-Julisch-Venetien war über das Brüsseler Büro und mit Unterstützung lokaler Partner (Gesundheitsunternehmen, Universitäten, Forschungszentren und Zentraldirektionen mit Fachwissen im Bereich des aktiven Alterns) direkt an den verschiedenen Phasen der EIP-AHA beteiligt, angefangen von:

  • Der EIP-AHA-Einführungskonferenz der Europäischen Kommission mit den Akteuren im November 2011 und der Online-Befragung
  • Der Teilnahme an den von den Generaldirektionen der Europäischen Kommission (GD SANCO - GD CONNECT - GD Forschung) organisierten Seminaren, um einen Beitrag zum Strategieplan zu leisten
  • Der Gründung von CORAL, einem europäischen Netzwerk, das die Teilnahme der Regionen an den Initiativen der EIP-AHA fördert. 

Für weitere Informationen:

Indem man die Zusammenarbeit innerhalb der Aktionsgruppen anbietet. Diese Gruppen repräsentieren thematische Netzwerke, die es ermöglichen, mit anderen europäischen Regionen zusammenzuarbeiten, und bieten daher die Möglichkeit, potenzielle Partner zu finden, um Konsortien beizutreten und an europäischen Ausschreibungen zum aktiven Altern teilzunehmen.

Um sich selbst als aktiver Teilnehmer anzubieten, ist es erforderlich, auf die Einladungen (in englischer Sprache: call for commitment (Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen)) zu antworten, die regelmäßig von der Europäischen Kommission veröffentlicht werden.

REPOSITORY

Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die im Rahmen des Projekts PRO EIP-AHA erstellt wurde, um die von den Aktionsgruppen individuell geleistete Arbeit zu koordinieren. Durch dieses Projekt wurden sechs Projektträger (Promoter) für jede Aktionsgruppe ausgewählt, die die Aufgabe hatten, die von den einzelnen Gruppen erzielten Ergebnisse zu fördern.

Diese Datenbank ist das Instrument zur Förderung der groß angelegten Übernahmestrategie (englisch: scaling up) der besten Praktiken der EIP-AHA.

Für weitere Informationen:

  • Durch die Teilnehmer der Aktionsgruppen geförderte beste Praktiken

 

Um die regionale Innovationsentwicklung und die Organisation von Seminaren zu fördern, die den Wissenstransfer von jenen Organisationen, die bereits eine innovative Praxis (englisch: originator organization) anwenden, an Organisationen ermöglichen, die in ihrem Gebiet damit beginnen möchten, diese innovative Praxis (receiving/adopter organisation) umzusetzen, wurden Ausschreibungen für Referenzstandorte ausgerufen. Diese Initiative steht auch im Zusammenhang mit der umfassenden Übernahmestrategie für innovative EIP-AHA-Praktiken.

Für weitere Informationen:

 

Es handelt sich um eine Evaluierungsmatrix, die von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der Gemeinsamen Forschungsstelle entwickelt wurde, um die Ergebnisse der europäischen Partnerschaft im Bereich des aktiven Alterns zu überwachen.

Um die Anwendung dieses Instruments zu fördern, organisiert die Europäische Kommission eine Reihe von Treffen, in denen erläutert wird, wie die im Rahmen des Überwachungs- und Bewertungsrahmens für die EIP-AHA (MAFEIP) ermittelten Indikatoren eingesetzt werden. Während der Woche zum Thema e-Health in Malta wurde eine Veranstaltung organisiert, um den Einsatz dieses Instruments zu untersuchen.

Für weitere Informationen:

Neben der europäischen Partnerschaft für aktives Altern im Jahr 2012 wurde auch der Index für aktives Altern (AAI) lanciert. Dieses Projekt wird von der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und soziale Eingliederung der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) gefördert, mit deren Hilfe Indikatoren ermittelt wurden, um die Auswirkungen der Maßnahmen zur Unterstützung älterer Menschen zu messen. Für die Erstellung dieses Index wurde folgende Definition festgelegt: „Aktives Altern bezieht sich auf Situationen, in denen Menschen weiterhin am Arbeitsplatz tätig oder an unbezahlten Aktivitäten beteiligt sind (z. B. Pflege von Familienangehörigen und/oder Freiwilligenarbeit) und trotzdem gesund und unabhängig leben.“

Innerhalb dieses Index wurden 4 verschiedene Bereiche geschaffen (Beschäftigung, ehrenamtliche Arbeit/soziale Teilhabe, unabhängige Lebensstile, aktives Altern in Verbindung mit Umweltfaktoren). Um diese Bereiche zu messen, wurden 22 Indikatoren ermittelt, auf deren Grundlage die erfolgreichsten Länder ermittelt wurden (Schweden, Irland, Dänemark).

Für weitere Informationen:

Die Region Friaul-Julisch Venetien nahm über den Regionalrat an einer Sitzung der hochrangigen Gruppe AAI im Brüsseler Büro sowie über das Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung (IRES) an im Zusammenhang mit dem AAI organisierten Peer Reviews teil.

Der Informationsaustausch mit den Beamten der Europäischen Kommission zu den Themen des AAI wird fortgesetzt. Neben den durch diesen Index ermittelten Indikatoren werden auch die vom europäischen Projekt „Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe“ erarbeiteten Indikatoren untersucht. 

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